Menu:

NEWS:

Seit 1. Januar 2012 wird die Baubegleitung durch die KfW-Bank doppelt so hoch gefördert!

Weitere Info...

 

Projekte

muellerModernisierung eines Wohn- und Geschäftshauses auf Neubau-Niveau

Das Gebäude des Getränkehändlers war stark sanierungsbedürftig. Das Dach musste neu eingedeckt werden, die Fassade zeigte deutliche Risse auf. Außerdem waren durch einen teilweisen Fensteraustausch Nachbesserungsarbeiten entstanden, die die Fassade weiter beeinträchtigten.

muellerAls Grundlage für das Modernisierungskonzept ging eine Energieberatung voran. Dabei wurde aufgezeigt, wie bei einer Komplettmodernisierung trotz bereits erst vor kurzem durchgeführter, verschiedener Einzelmaßnahmen der beste wirtschaftliche Effekt in Bezug auf Zuschüsse erreicht werden konnte.

 

muellerDie Fenster im OG waren bereits vor 3 Jahren erneuert worden. Dabei wurde jedoch keine Rücksicht auf spätere Maßnahmen genommen und die bereits sehr tief eingebauten Fenster waren wieder an der gleichen Stelle montiert worden. Eine neue Brennwerttherme wurde vor 3 Jahren im OG ausschließlich für dieses installiert. Das DG wurde weiterhin mit einem zentralen Etagen-Ölofen beheizt. Das Warmwasser wurde im DG außerdem über einen Gas-Durchlauferhitzer bereitet.

Das Konzept wurde wie folgt aufgestellt:

1. Wärmedämmverbundsystem mit 8 – 14 cm Styroporplatten
2. Im Ladenbereich hinterlüftete Fassadenverkleidung mit Lärchenholzlatten
3. Dachdämmung mit 20 cm Mineralwolle
4. Fensteraustausch durch Holzalufenster mit Ug=1,1W/m²K
5. Solare, zentrale Warmwasserbereitung für OG + DG
6. Neue Haustüre

Um die Einbausituation der bereits ausgetauschten Fenster im OG nicht zur „Schießschartenoptik“ zu verschlechtern, wurde ein neues Fassadenkonzept entwickelt. Die Fenster wurden zu Fensterbändern zusammengefasst. Dadurch erscheinen die Fenster nicht tiefer als bisher. Ein modernes Fassadenbild wurde dadurch ebenfalls erreicht. Auf der Straßenseite wurde die Plastizität der Fassade durch die Holzschiebeläden deutlich gesteigert. Die Ladenebene bekam eine Holzlattenfassade, um sie abzuheben von der Wohnnutzung und um ein interessantes Spannungsfeld in der Fassade herzustellen.

Bei der Dachneueindeckung wurde außerdem der Gaubendachüberstand deutlich erhöht, so dass im Sommer eine natürliche Verschattung und im Winterfall trotzdem Sonneneinstrahlung gegeben ist.

Insgesamt entstand durch die Neugestaltung wieder ein rundes Erscheinungsbild. Die vorgelagerte Betonscheibe wirkt als Werbeträger und gleichzeitig Trennung zwischen Privat- und Geschäftseingang.

- - - - - - - - -

hauserModernisierung eines Wohnhausdaches
und –anbau

Die Bauaufgabe bestand aus der Modernisierung und Neueindeckung des Daches, der Austausch der meisten Fenster sowie die Neuverkleidung des Verandaanbaus.

Im Vorlauf zu den Arbeiten wurde eine Energieberatung durchgeführt, um den bestmöglichen Effekt bei einer vorgegebenen Baukostensumme zu erreichen. Außerdem wollte die Bauherrschaft ein KfW-Förderprogramm in Anspruch nehmen, um eine optimale und zinsgünstige Finanzierung durchführen zu können.

hauserAls Konzept wurde im Mansardbereich eine Zwischensparrendämmung von 20 cm Dämmstärke bei gleichzeitiger Sparrenerhöhung vorgeschlagen. Der obere Dachbereich wurde nicht gedämmt. Stattdessen wurde die Oberste Geschossdecke mit 14 cm Zellulose-Einblasdämmstoff ausgeblasen. Die Gauben wurden an den Fronten mit 12 cm Mineralwolle gedämmt.

Am Verandaanbau wurde die alte Fassadenverkleidung entfernt und durch eine neue ersetzt. Dabei wurde gleichzeitig eine Dämmung von 12 – 18 cm Dicke aufgebracht. Im Anschluss wurde die Fassadenverkleidung mit Faserzementplatten wieder hergestellt.

Das Energieeinsparpotential liegt rechnerisch bei 27%.

- - - - - - - - -

Anbau an ein Wohnhaus

Die Bauherrin und Besitzerin des marbacherHauses wünschte sich schon längere Zeit ein Zimmer im Garten. Gleichzeitig wollte sie sich auf ihren Lebensabend vorbereiten und im Notfall einen schwellenlosen Zugang zu ihrer Erdgeschosswohnung schaffen.

Dazu wurde die Terrasse im Garten durch einen kleinen Anbau ersetzt. Aus Überhitzungsgründen wurde das Dach lichtundurchlässig ausgeführt. marbacherDie Verglasung wurde großzügig an Süd- und Westseite angebracht, um im Winter eine Sonnenfalle zu haben. Die bestehenden Terrassentüren wurden erhalten und trennen den Anbau notfalls thermisch ab, so dass die Gewinne maximiert und die Verluste minimiert werden.

Die Südseite kann mittels Faltschiebeelemente vollflächig geöffnet werden. Dadurch entsteht eine sehr angenehme Wohnsituation gerade im Sommer und den Übergangsjahreszeiten.

- - - - - - - - -

Fahrzeug- und Lagerhalle für einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb

Ein Garten- und Landschaftsbauunternehmen benötigteeine neue Halle für seinen Betrieb. Die Halle sollte sowohl als Fahrzeug- und Lagerhalle als auch für Sozialräume für die Mitarbeiter genutzt werden.kuch Das Kostenbudget war dabei sehr begrenzt.

Hierzu wurde eine entsprechend dem ökologischen Ansatz des Betriebs umweltverträgliche Halle geplant. Um eine kostengünstige Realisierung sicherstellen zu können, wurde die Halle modular und in Holzrahmenfertigbauweise von einem Holzbauunternehmen erstellt.

Die Halle besteht in der Länge aus vier gleichen Feldern, wovon eines für die Sozialräume entsprechend ausgebaut wurde. Die Wände und das Dach wurden mit Zelluloseeinblasdämmung gedämmt. In den Boden wurde Mineralwolle eingelegt.

Durch die unaufdringliche, schlichte Architektursprache fügt sich die Halle ruhig in das Grundstück ein und fällt trotzdem angenehm in der Umgebung deutlich auf.

- - - - - - - - -
bildProjekt Mehrfamilienhaus - Modernisierung zum NE-Haus
Das Gebäude aus dem Jahre 1955 musste saniert werden. Nachdem die Bauherrschaft verschiedene Angebote zu Handwerkerleistungen eingeholt hatte, stand sie vor der Frage nach der besten Vorgehensweise.
Als Grundlage für diese Entscheidung ließen sie zunächst eine Energieberatung anfertigen. In dieser Beratung konnte aufgezeigt werden, dass der größtmöglichste finanzielle Vorteil in einer Komplettsanierung zum Niedrigenergiehaus lag, da hier die höchsten Förderbeträge zu erhalten waren. Dadurch konnten sowohl kommunale Zuschüsse als auch Bundeszuschüsse ausgeschöpft werden.
Nicht nur das äußere Erscheinungsbild ist nun zeitgemäß, auch das Wohnklima ist nach Aussagen der Eigentümer viel besser geworden.
Durch die Zuschüsse wurde die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen deutlich gesteigert. Eine Energieeinsparung von 67% wurde berechnet, über die sich die Bauherrschaft bei steigenden Energiepreisen noch lange freuen wird.
- - - - - - - - -
Einfamilienhaus - Modernisierung zum NE-Haus
Das Gebäude aus dem Jahre 1971 wurde bisher noch nicht saniert. Die Gebäudehülle und die Anlagentechnik befanden sich energetisch und technisch in einem schlechten Zustand. Die Gebäudemodernisierung, die das Dach, die Außenwände, die Fenster und die Anlagentechnik umfasst, ermöglichte das Erreichen des Niedrigenergiehaus- standards. Dies führte dazu, dass ein Zuschuss vom Bund in Anspruch genommen werden konnte. Dadurch wurde die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen optimal unterstützt. Als Planungsgrundlage stand dabei am Anfang die Energieberatung.
- - - - - - - - -
bildSanierung eines Kirchendaches
Durch ein schweres Unwetter wurde die Erneuerung des Kirchendaches notwendig. Asbesthaltige Platten sowie Überhitzungsprobleme im Sommer waren die "Altlasten", die dieses Dach bisher nach sich zog. Nach einer Energiediagnose und einer ausführlichen Bestandsaufnahme wurde deutlich, dass die geringe Dämmung und eine leichte Dachkonstruktion zu diesen Mängeln führten. Im Zuge der Neueindeckung wurde das Wohnhausdach deshalb mit einer Zwischensparrendämmung versehen.
Als Dämmmaterial wurde eine Hanfdämmung verwendet. Dies führte in allen Jahreszeiten zu einem ausgeglichenen Wohnklima. Durch die größere Masse der Dämmung wurde eine Phasenverschiebung beim Wärmedurchgang erreicht. In Verbindung mit diesen Maßnahmen stand vor allem auch eine ästhetische Verbesserung.
- - - - - - - - -
bildMachbarkeitsstudie zum Umbau / Anbau an ein bestehendes Kirchengebäude
Das Kirchengebäude aus dem Jahre 1976 kommt allmählich in die Jahre. Verschiedene Bauteile müssen ersetzt oder erneuert werden. Die Räumlichkeiten sind zu gering, die Zugänge sind nicht barrierefrei.Um diese Missstände zu beseitigen, wurde nach einem Konzept gesucht, das möglichst vorhandene Gegebenheiten nutzt. Die neuen Zugänge sind teilweise schon als Wandöffnungen vorhanden. Der neue Westanbau ermöglicht eine Erweiterung der Fläche im Untergeschoss. Die Fassade wird durch eine sich selbst amortisierende Photovoltaikfassade ersetzt. Die Pastorenwohnung wird zum UG hin erweitert. Durch den Anbau eines weiteren Jugendraumes entsteht die Möglichkeit, die bestehenden Kinderzimmer der Pastorenwohnung zu vergrößern.
Insgesamt soll eine moderne und ökologisch orientierte Gemeinde durch das Gebäude dargestellt werden. Die Materialwahl orientiert sich darüber hinaus an dem malerischen Hintergrund des Hohenasperg. Die "rohe" Gestalt des Berges und der Weinstöcke spiegelt sich in den vorwiegend naturbelassenen Materialien wider. Es dominieren die unbehandelte Lärchenholzfassade, der Sichtbeton und als Kontrast die blaue Photovoltaik-Fassade.
- - - - - - - - -
bildFussgänger- und Radwegbrücke über die B 36 in Karlsruhe
Das Thema Stadteingang und die asymmetrische Geländesituation bestimmt die Form der Brücke. Die Brücke als Skulptur erfüllt dabei optimal die Anforderungen. Vor allem die Art der Schalung ermöglicht auch während der Bauzeit ungehinderten Verkehrsfluss.
- - - - - - - - -
bildPassivhaus
Passivhäuser sind hoch gedämmte Gebäude, die fast keine Heizenergie mehr benötigen.
Die Lüftungswärmeverluste werden durch eine Lüftungsanlage mit Wärmerück-gewinnung deutlich reduziert. Die Wärme, die die Bewohner oder auch andere innere Wärmequellen abgeben, wird zur Beheizung genutzt. Vor allem aber auch die passive Solarenergie senkt den Verbrauch von klassischen Brennstoffen auf fast Null. Dieses Projekt zeigt den Entwurf einer Passiv-Doppelhaus-Hälfte. Auf der Grundlage eines sehr einfachen Grundrisses entsteht ein kompaktes Gebäude mit minimiertem Heizwärme-bedarf und maximaler Flexibilität. Ein wichtiger Baustein des Hauses ist eine Technikwand, die sich wie ein Möbelstück durch das ganze Gebäude zieht.